Kneippverein Sigmaringen

Sebastian Kneipp hatte schon zu seinen Lebzeiten Anhänger in Sigmaringen. Zu ihnen gehörten beispielsweise Maria Deutschmann und der ehemalige Friseur Schlude. Heimatforscher Franz Keller berichtete, dass es bald nach 1900 Veranstaltungen des Kneipp-Bunds in Sigmaringen gab. Pioniere der Kneipp-Bewegung in Sigmaringen waren Oberbuchhalter Leo Holzmann, Studienrat Alois Kalbhenn und Postmeister Viktor Stehle.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Kneipp-Aktionen in Sigmaringen neu belebt. Am 12. April 1951 gab es 32 Beitrittserklärungen. 1995 erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister.

Eine grüne Insel

Am 17. Mai 2001 wurde der Kneipp-Garten Sigmaringen am Donau-Ufer eingeweiht. Mit herrlichem Blick zum Schloss liegt er innenstadtnah: Eine grüne Insel zum Wohlfühlen für jung und alt. Die Wasserbecken werden während der Kneipp-Saison (Mai bis Oktober) immer wieder gereinigt und befüllt. Das Wasser ist „Natur pur“, kühl und nicht gechlort. Sauberhaltung ist oberstes Gebot.
Die Beete sind voller Blumen und Heilplanzen. Eine Blütenpracht mit betörendem Duft und gesundheitsfördernder Wirkung begeistert Besucher immer wieder auf `s Neue. Die Beete werden von Mitglied Alfred Bauernfeind fachmännisch bepflanzt und gepflegt.
Der Kneipp-Garten ist mit Informationstafeln versehen. Ein Schaukasten ist bestückt mit Info-Flyern, Broschüren und Zeitschriften: Wissenswertes zum Lesen und zum Mitnehmen.
Auf die Erklärungen speziell für Kinder wird hingewiesen.
In der Kneipp-Anlage gibt es viel Wiesengrün zum Tautreten, zum Aufwärmen, zur Gymnastik.
Ruhebänke laden ein zum Entspannen oder auch zum Plaudern mit netten Leuten.

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